Pflege

Antikschmuck und Pflege
 
Auch Antikschmuck benötigt Pflege! Antikschmuck konnte zum Teil Jahrhunderte überdauern, aber er ist nicht unverwüstlich. Wie so vieles auf dieser Welt können Belastungen ihre Spuren hinterlassen oder gar unreparable Schäden verursachen. Damit der Wert Ihres Schmuckstückes erhalten bleibt, haben wir für Sie Pflegehinweise zusammengestellt...
 
Allgemein für allen Antikschmuck
 
  1. Wir empfehlen Schmuck nach dem Tragen mit einem weichen, saugfähigen Tuch (Papiertaschentuch oder Microfasertuch) abzureiben.
  2. Bitte verwenden sie für die Pflege keine Reinigungsbäder, keine scharfen Reinigungsflüssigkeiten, Ultraschallgeräte oder galvanische Methoden.
  3. Schmuck sollte immer vor chemischen Einflüssen geschützt werden (Kosmetika, Haarsprays, Hautcremes, Parfüm und auch Make-up). Harze, Schwefelanteile und andere Substanzen, die darin erhalten sind, greifen in jedem Fall die Oberfläche an.
  4. Legen sie ihren Schmuck bitte ab, bevor sie ein Bad nehmen, duschen, Sport treiben oder sich schlafen legen.
  5. Grundsätzlich empfehlen wir Schmuckkästchen mit vielen Fächern und Ringschienen (eine weiche Innenverkleidung wäre perfekt). So schützen sie ihren Antikschmuck vor gegenseitigem verkratzen.

Platin, Gold, Silber (Edelmetalle)
 
  1. Edelmetalle nie mischen, immer extra Platin oder Gold putzen. Wenn sie ein Putztuch benutzen, auch hier bitte immer ein Tuch für jedes Edelmetall.
  2. Passen sie bitte bei Reinigungsmitteln extrem auf, keine schwefelartigen Produkte benutzen.
  3. Schützen sie beim reinigen die Edelsteine oder organischen Substanzen, diese haben andere Putzkriterien als die Edelmetalle!
  4. Ketten, Armbänder, Broschen, Ringe und auch Ohrringe vertragen ab und zu ein warmes Bad, dem man etwas Spülmittel dazu gibt. Ausnahmen: Schmuck mit Koralle (organische Substanzen) und Edelsteinen. Nur einzelne Bäder, kein Konvolut-Bad.
  5. 333 Gold-Antikschmuck bitte nie länger als 30 Minuten ins Wasser legen, da es bis hin zu einer Schwarzverfärbung anlaufen kann.
  6. Silberschmuck kann man auch mit einem Silberputztuch leicht reinigen, beachten sie aber dass die Patina vom antiken Silberschmuck das Schmuckstück ausmacht.
  7. Silberschmuck am besten luftdicht abgeschlossen (Plastiktütchen mit Druckverschluß) lagern.
  8. Folierte Schmuckstücke, bitte immer nur trocken reinigen.

Edelsteinschmuck
 
  1. Die Edelsteine am besten immer mit einem Ledertuch putzen, vor und nach dem tragen.
  2. Edelsteine der Mohshärte 8-10 wie z.B. Diamanten, Korunde (Saphir, Rubin), Quarze (Amethyst, Citrin), Topase, Alexandrit und Chrysoberyll können mit heißem, mit Spülmittel versetzten Wasser für eine viertel Stunde eingelegt werden. Bei starker Verschmutzung tut es auch eine weiche ausgediente Zahnbürste, mit der sie Ihren Antikschmuck von vorn und hinten bürsten. Das gründliche Abspülen und Trocknen bitte nicht vergessen.

Koralle, Perle, Elfenbein und Yet (Organische Substanzen)
 
  1. Diesen Antikschmuck sollten sie gesondert im Schmuckkästchen aufbewahren (in einen Schmuckbeutel separat!) und muss besonderes gepflegt werden.
  2. Kosmetika und grelles Licht machen diesen Antikschmuck spröde und können sich auch farbverändernd auswirken.
  3. Bei Koralle, Elfenbein und Yet ist das aufpolieren vom Fachmann möglich, bei Interesse stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

Spezielle Pflege Ihrer Antikschmuck-Perlen
 
  1. Schützen Sie Ihren Perlenschmuck vor Kosmetika, denn diese enthält Säuren und Bleichmittel, welche die Perlmuttschicht angreifen können.
  2. Perlenschmuck sollte, wenn nicht anders möglich, nie direkt auf der Haut getragen werden, da über den Körper ebenfalls verschiedene Säuren abgegeben werden.
  3. Tragen Sie den Schmuck nicht, wenn Sie krank sind und Medikamente zu sich nehmen. Durch die Schweißausscheidung werden die Perlen angegriffen, andere Edelmetall Legierungen im Übrigen ebenfalls.
  4. Bewahren Sie Ihren Perlenschmuck nicht ungetragen über lange Zeit auf. Setzen Sie ihn von Zeit zu Zeit natürlicher Feuchtigkeit aus, um ihn vor Austrocknung zu bewahren.
  5. Das Tragen unter direkter Sonneneinstrahlung oder das Aufbewahren an Wärmequellen ist zu vermeiden. Nehmen Sie den Perlenschmuck ab, bevor Sie in die Sauna oder zum Frisör gehen.
  6. Feuchtigkeit über längere Zeit ist grundsätzlich zu vermeiden. Gehen Sie nicht mit Ihrem Schmuck baden und vermeiden Sie das Tragen in Meerwasser oder Schwimmhallen.
  7. Vermeiden Sie ebenfalls das Tragen während der Hausarbeit. Dabei kommen Sie mit vielen Lösungsmitteln und Säuren in Kontakt, die heute in jedem Haushaltreiniger enthalten sind. Außerdem unterliegt der Schmuck während dieser Arbeit erhöhten mechanischen Belastungen, die zur Beschädigung führen können.
  8. Reiben Sie Ihren Schmuck nach dem Tragen mit einem in Alkohol getränkten weichen Tuch ab. Dabei werden Schmutz- und Schweißreste entfernt.
  9. Kontrollieren Sie Ihre Perlenschmuck regelmäßig auf Unsauberkeiten und überprüfen Sie die Verknotung. Dabei können Sie sich an erfahrene Juweliere wenden, welche das professionelle Reinigen und Aufziehen von Perlenketten übernehmen.
  10. Legen Sie Ihre Perlenkette 2–3 mal im Jahr in handwarmes Wasser. Geben Sie ein paar Tropfen eines milden Spülmittels dazu und entfernen Sie alle Unsauberkeiten. Dazu können Sie auch eine weiche Bürste benutzen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass keine Kratzer bei dieser Reinigung entstehen.
  11. Spülen Sie anschließend Ihren Perlenschmuck unter klarem Wasser ab und lassen Sie ihn mindestens 24 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen. Vermeiden Sie das Trocknen auf der Heizung oder einer anderen Wärmequelle. Um den Glanz Ihrer Perlen zu erhalten, können Sie Ihren Schmuck alle 2–3 Jahre mit Olivenöl vorsichtig einreiben.
  12. Tragen Sie Ihren Perlenschmuck nicht, solange der Faden nass ist. Es besteht ein hohes Risiko des Reißens des Fadens.
    Bewahren Sie ihn unabhängig von anderen Schmuckstücken auf. Durch den Kontakt mit Edelmetallen oder Edelsteinen können Kratzer entstehen.
Wenn Sie diese Pflegehinweise beachten, werden Sie lange Freude an dem von Ihnen erworbenen Perlenschmuck haben!

Tipps die sich seit Generationen bewährt haben
 
  1. Für Besteck und Korpusware: Eine Schüssel Alufolie (die matte Seite nach oben), ein halbes bis ganzes Päckchen Salz einfüllen, mit kochenden Wasser auffüllen, verrühren und das Silber eine Stunde einlegen. Danach abspülen und mit einen weichen Tuch trocken polieren.
  2. Ein Stück Kreide im Schmuckkästchen soll vor dem anlaufen der Edelmetalle schützen.
Zum Abschluss
 
Tipps zur Reinigung geben wir ihnen hier in verschiedenen Punkten, bei Zweifeln gehen Sie bitte immer zum Fachmann! Beachten sie diese Hinweise und ihr Antikschmuck wird länger seine Schönheit und seinen Glanz behalten und Ihnen für lange Zeit viel Freude bereiten. Wenn Ihnen ein antikes Schmuckstück durch ein Missgeschick kaputt geht, helfen wir ihnen gerne weiter und nennen ihnen seriöse Goldschmiede soweit wir können in Ihrer Nähe!
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